Entführer dementieren Lösegeldforderung für französische Journalisten09. Sep 2004 10:55 Die Kidnapper der beiden im Irak verschleppten Franzosen haben bestritten, Lösegeld verlangt zu haben. Sie widersprachen auch Meldungen, wonach die Freilassung ausgehandelt worden sei.
Die Entführer der beiden französischen Journalisten im Irak haben Berichte über Lösegeldforderungen oder eine bereits erzielte Verhandlungslösung zurückgewiesen. In einer am Mittwoch im Internet veröffentlichten Erklärung bestreitet die Gruppe «Islamische Armee im Irak», die behauptet, Christian Chesnot und Georges Malbrunot in ihrer Gewalt zu haben, Lösegeld gefordert zu haben.
In einer zweiten Erklärung hieß es, niemand dürfe sich in die Angelegenheit einmischen, und niemand sei befugt, im Namen der «Islamischen Armee» zu verhandeln. Der irakische Unterhändler Scheich Hischam al Duleimi, der bereits in anderen Entführungsfällen vermittelt hat, hatte der französischen Zeitung «Le Monde» erklärt, er habe die Zusage einer bedingungslosen Freilassung der Franzosen erhalten. «Er oder irgendjemand sonst hat nichts zu tun mit dieser Angelegenheit», hieß es dazu im Internet. (nz)
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