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Weißes Haus räumt Fehler der
Geheimdienste vor Irak-Krieg ein

30. Jan 2004 08:36
Das Weiße Haus distanziert sich vorsichtig von seiner bisherigen Linie, dass man in Irak noch ABC-Waffen finden werde. Eine unabhängige Untersuchung soll es aber nicht geben.

US-Sicherheitsberaterin Condoleeza Rice hat in mehreren Interviews eingeräumt, dass die Informationen der US-Geheimdienste, mit denen der Irak-Krieg begründet worden war, möglicherweise falsch waren. «Ich glaube, dass wir Beweise dafür haben, dass es Unterschiede zwischen dem gibt, was wir vermutet haben, und dem, was wir gefunden haben», sagte Rice dem Sender CBS.

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  • Sie beharrte allerdings darauf, dass Saddam Hussein ein gefährlicher Mann gewesen sei, und man etwas gegen die Bedrohung habe tun müssen, die er dargestellt habe. Mit solchen Regimen könne man niemals in einer positiven Weise umgehen, sagte sie.

    Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung, wie sie unter anderem der Leiter der US-Waffeninspektoren, David Kay, erhoben hatte, wies sie allerdings zurück. Kay hatte nach seinem Rücktritt gesagt, er glaube nicht, dass es nach Mitte der 90er Jahre noch gefährliche Waffen in Irak gegeben habe. Nach Ansicht von politischen Kommentatoren dürfte es Washington schwer fallen, nach diesen Äußerungen an der bisherigen Linie festzuhalten, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis man die vermuteten Massenvernichtungswaffen finden werde. (nz)

     
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