netzeitung.deBürgermeister in Westirak ermordet

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Lupe Bürgermeister in Westirak ermordet

Der proamerikanische Bürgermeister der westirakischen Stadt Hadithah ist von Unbekannten erschossen worden. Zudem starb ein Kind bei einem Anschlag in Westbagdad. Thema: Unruhen in Irak US-Soldat bei Bagdad getötet Uran in irakischer Atomanlage vermisst ...

Der proamerikanische Bürgermeister Mohammed Najil el Juraifi ist am Vorabend eines früheren irakischen Feiertages, mit dem der gestürzte Diktator Saddam Hussein einen blutigen Putsch aus dem Jahr 1968 feiern ließ, auf offener Straße erschossen worden. Der Bürgermeister von Hadithah starb, als Unbekannte auf seinen Wagen schossen, der durch die westirakische Stadt fuhr.

Auch einer der neun Söhne des Bürgermeisters sei bei dem Angriff getötet worden, meldete der arabische TV-Sender Al Dschasira: Vor dem Attentat hätten Einwohner Hadithahs den Bürgermeister kritisiert, weil er mit der Besatzungsmacht kollaboriere. Ein Sprecher der US-Streitkräfte bestätigte den Bericht.

Attacken im Sunnitischen Dreieck
Hadithah liegt 240 Kilometer von Bagdad entfernt an der Hauptverbindungsstraße von der irakischen Hauptstadt nach Syrien und befindet sich im so genannten Sunnitischen Dreieck. Dort haben Anhänger von Saddam Hussein in den vergangenen Wochen mehrfach Attacken gegen die US-Truppen ausgeführt.

Zudem starb in Westbagdad ein acht Jahre altes Mädchen, als ein Angreifer eine Granate in ein Militärfahrzeug in Westbagdad schleuderte. Der amerikanische Fahrer, der eine Bank bewachte, wurde ebenso wie vier erwachsene irakische Passanten verletzt.

Zwölf Angriffe täglich auf US-Truppen
Die US-Streitkräfte in Irak registrieren nach eigenen Angaben durchschnittlich zwölf Angriffe pro Tag auf ihre Soldaten. Seit Präsident George W. Bush am 1. Mai die Kampfhandlungen als beendet bezeichnete, sind inzwischen 33 US-Soldaten bei Angriffen getötet worden. (nz)