US-Armee hofft auf Festnahme Saddam Husseins
30.06.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Haupteinsatzgebiet der «Operation Sidewinder», die am Sonntag gestartet wurde, ist die Region um Husseins Heimatstadt Tikrit, die Gegend nördlich von Bagdad und die Region links und rechts des Tigris. In diesen Gegenden leben vor allem Sunniten, die in der Zeit Husseins die Machtpositionen im Land besetzt hatten. 26.000 Soldaten sind an der Durchsuchung beteiligt.
Ziel der «Operation Klapperschlage» ist nach Angaben der US-Armee, die zunehmenden Angriffe zu verhindern, bei denen in der vergangenen Woche fast täglich US-Soldaten ums Leben kamen. So wurde in einem Ort 70 Kilometer nördlich der irakischen Hauptstadt wurde ein Mann verhaftet, der nach Militärangaben junge Kämpfer für Angriffe gegen US-Soldaten rekrutierte. In der Stadt Dodschima durchsuchten die Truppen mehrere Häuser, in denen sich Waffenlager befunden haben sollen.
Bremer sagte, solange die Anhänger von Hussein nicht gefasst seien, werde es weiter Angriffe geben. Deshalb werde man verstärkt gegne diese vorgehen. Seit Ende des Kämpfe sind mindestens 22 Besatzungssoldaten getötet worden. (nz)

