myNZ - LoginProbeabo  |  Guided Tour  |  Login  
E-Mail an die Redaktion Internet

Zur Übersicht Internet-TelefonieZur Titelseite
Zur Übersicht SPEZIAL



 Titelseite
 Deutschland
 Ausland
 Wirtschaft
 Vermischtes
 Sport
 Entertainment
 Feuilleton
 Wissenschaft
 Auto & Technik
 Arbeit & Beruf
 Medien
 Wetter
 Reise


 NZ-Services
 · Executive Jobs
 · Podcast
 · RSS-Feed
 · Vorlagen/    Downloads
 · News per SMS
 · Leser Top 10
 · 24 Stunden
 · Stellenmarkt
 · Suche
 · Archiv
 weitere Services


 Verlagsbeilagen
 · Elitepartner
 » Verlagsbeilagen 


 Über uns
 Bilderschau
 NZ-Audio
 Stellenangebote
 Leserbriefe
 Mediadaten

Protest gegen Zwangsnutzung von Skype
14. Jun 2006 10:26

Das Prepaid-Guthaben von Skype-Kunden verfällt, wenn sechs Monate lang kein gebührenpflichtiger Anruf getätigt wird. Viele Anwender empfinden dies als Zumutung.
 
In deutschen und englischen Foren zum Thema Voice over IP (VOIP) beschweren sich Nutzer des Telefon-Dienstes von Skype zunehmend über verfallene Guthaben. Ebenso ärgern sie sich über die Hinweis-Mails, in denen das Unternehmen, die drohende Annullierung des Guthabens ankündigt.

Mit dem Skypeout-Dienst ist es gegen Gebühren möglich, vom Computer aus über das Internet Festnetzanschlüsse anzurufen. Das Guthaben hierfür muss wie bei einem Prepaid-Handy vorab in Zehn-Euro-Paketen erworben werden.

Verfall nach 180 Tagen

Viele Anwender sind erbost, dass das Guthaben nach 180 Tagen automatisch verfällt, wenn in diesem Zeitraum kein kostenpflichtiger Anruf getätigt wird. Viele geben an, sie nutzten Skype nur für Übersee-Gespräche, und das oft nur ein paar Mal im Jahr, so dass durchaus eine Lücke von sechs Monaten entstehen könne.

Ruf doch deine Mutter an

Zwar werden die Nutzer nach Angaben von Skype vor dem Löschen des Guthabens zweimal in Mails auf den bevorstehenden Verfall des Guthabens hingewiesen. In einigen Fällen geben Anwender aber an, keine E-Mail, die vor einem Einzug des Guthabens warnt, bekommen zu haben. Andere vermuten, dass sie die Mails als Spam eingestuft und gelöscht haben.

Und wiederum andere berichten, die Erinnerungsmails hätten wie Phishing gewirkt, vor allem weil sie von einem falschen Kontostatus ausgingen: Der Zeitraum von sechs Monaten ohne Nutzung sei oftmals schon abgelaufen gewesen. Einige fanden auch den Vorschlag in den Hinweismails, man solle doch einfach mal seine Mutter anrufen, unverschämt.

Versteckt in den AGBs

Mehr in der Netzeitung:
Der entsprechende Absatz, der auf den Verfall hinweist, findet sich zwar in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs), die beim Kauf von Skype Credit akzeptiert werden müssen, allerdings als Punkt 6.5 von insgesamt zirka hundert Paragraphen.

Sie enthalten ohnehin nur Standard-Formulierungen, die die alltägliche Nutzung eines Produkts normalerweise nicht beeinflussen. Eine entscheidende Einschränkung des Dienstes erwartet der Anwender dort nicht, sondern fairerweise an prominenterer Stelle, etwa als Checkbox, dort wo bei der Registrierung auch die AGBs akzeptiert werden.

Keine Gegenleistung

Einige Nutzer sprechen von Wegelagerei, Zwangsbenutzung oder einer unseriösen Masche. Sie schreiben, sie würden Skype wegen des Guthabenverfalls nicht mehr weiterempfehlen und keine weiteren Dienste des Unternehmens bestellen. Die rechtliche Zulässigkeit einer solchen Regelung, bei der ein Wertguthaben ohne Gegenleistung unter der Zeitspanne von einem Jahr verfällt, wird angezweifelt, trotz des Hinweises in den AGBs.

Zwar verfallen auch bei Prepaid-Handys die Guthaben nach einer bestimmten Zeit – in der Regel nach einem Jahr - dort ist die Ausgangssituation aber anders: Der Betreiber stellt dem Kunden die ganze Zeit über eine Leistung zur Verfügung, nämlich die Erreichbarkeit. Bei Skype ist dies getrennt, der Nutzer hat keine Gegenleistung bekommen, wenn sein Credit nach sechs Monaten verfällt.

Buchhalterische Gründe

In einer Stellungnahme gegenüber der Netzeitung sagte ein Skype-Sprecher, das Guthaben müsse aus buchhalterischen Gründen verfallen. Die Verbindlichkeiten auf Seiten des Unternehmens würden zu hoch, wenn der Credit auf unbestimmte Zeit gültig bleiben würde. Man versuche, den Aufwand für die Kunden zur Beibehaltung des Guthabens so gering wie möglich zu halten. Die Nutzer müssten lediglich alle sechs Monate einen mehr als fünf Sekunden langen Anruf mittels Skypeout führen, damit das Guthaben weiterhin seine Gültigkeit behalte.





WEITERE NACHRICHTEN IM WEB SUCHEN:

 


bwin Jetzt 10 EUR Wettbonus kassieren!


 

« Mehr aktuelle Nachrichten aus dem Spezial Internet-Telefonie
Drucken
Artikel versenden
Meistgelesen
Bilderschauen
Duell mit
Tradition

Real gegen
Bayern in
Bildern
Von blond
zu kahl

Bilderschau:
Spears'
Stilwandel
Samba, Sam-
ba, Samba

Bilder vom
Karneval
in Rio
Golem- IT-News für Profis

Readers Edition


NZ-Suche
 


Anzeige

zum Seitenanfang


Titelseite | Deutschland | Ausland | Wirtschaft | Vermischtes | Sport | Entertainment | Internet
Feuilleton |  Wissenschaft | Auto & Technik | Arbeit & Beruf | Medien | Wetter | Reise | Spezial | Suche
Podcast | RSS-Feed | NZ-Mobil | Die letzten 24h | Desktop-Schlagzeilen | Newsletter
Leserbriefe | Leser Top 10 | Über uns
 

Chefredakteure: Michael Angele und Matthias Ehlert  |  Impressum  |  Mitarbeiter  |  Kontakt  |  Mediadaten  |  Audio-News
 
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2007 NZ Netzeitung GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.