netzeitung.deBürgermeister: «Katrina» war Strafe Gottes

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Ray Nagin (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ray Nagin
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«Gott heißt nicht gut, dass wir unter falschem Vorwand im Irak sind». Deshalb, so meint Bürgermeister Ray Nagin, habe der verheerende Hurrikan New Orleans getroffen.

Der Bürgermeister von New Orleans hat die schweren Hurrikans im Vorjahr als eine Strafe Gottes für den Irak-Krieg und für Probleme unter den Afroamerikanern bezeichnet. «Sicherlich heißt er (Gott) es nicht gut, dass wir unter falschem Vorwand im Irak sind», sagte Ray Nagin laut der Lokalzeitung «Times-Picayune».

«Sicherlich ist er auch verärgert über die schwarzen Amerikaner. Wir kümmern uns nicht um uns, wir kümmern uns nicht um unsere Frauen, und wir kümmern uns nicht um unsere Kinder.» Deshalb habe Gott einen Hurrikan nach dem anderen geschickt, fuhr der schwarze Bürgermeister fort.

Die Äußerungen von Nagin haben nach Angaben der Zeitung eine Beschwerdeflut verärgerter Bürger und Politiker der Stadt ausgelöst.

New Orleans wurde Ende August vergangenen Jahres mit voller Wucht von Hurrikan »Katrina« getroffen. Nachdem die Dämme an mehreren Stellen brachen, wurden weite Teile des Stadtgebietes überflutet. (nz)