Sowohl die Louisiana State University als auch Bayer betonten, durch die Reissorte bestünden keine Gefahren für Umwelt oder Gesundheit. Das hätten US- Landwirtschaftsministerium und Lebensmittelbehörde bestätigt. In der EU seien bereits Produkte zugelassen, die dasselbe Protein enthielten. In der EU ist derzeit aber keine gentechnisch veränderte Reissorte zugelassen. Es gebe in der Union eine strikte Gesetzgebung für gentechnisch veränderte Produkte, sagte EU- Verbraucherkommissar Markus Kyprianou. Es sei eine umfangreiche Genehmigungsprozedur erforderlich. «Es gibt keine Flexibilität bei ungenehmigten gentechnisch veränderten Organismen», sagte der Kommissar.
Umweltschützer forderten, Bayer müsse als Urheber des gentechnisch veränderten Materials die angeordneten Tests bezahlen. Jeder einzelne könne mehr als 200 Euro kosten, so der Umweltverband Friends of the Earth. Diese Kosten sollten nicht die EU-Staaten und damit die Steuerzahler, sondern der verantwortliche Saatgut- Anbieter zahlen.