30. Aug 2005 15:07
Internationale Waffengeschäfte haben laut einer Studie des US-Kongresses in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Größter Händler sind die USA.
Demnach erreichte das Gesamtvolumen der Waffengeschäfte 2004 etwa 37 Milliarden Dollar und damit den höchsten Stand der vorangegangenen vier Jahre, wie die «Washington Post» berichtet. 2000 waren Waffen im Wert von 42,1 Milliarden Dollar veräußert worden.Der größte Anteil entfalle mit 12,4 Milliarden Dollar auf die USA, hieß es. Amerikanische Lieferanten hätten 2004 33,5 Prozent aller weltweiten Verträge in dem Sektor geschlossen. An zweiter Stelle folgte Russland mit 6,1 Milliarden Dollar, vor Großbritannien, Israel und Frankreich.
Der Anstieg ist laut der Studie vor allem auf den florierenden Handel mit Staaten wie Indien, Saudi-Arabien und China zurückzuführen.
In den Jahren 2001 bis 2004 schloss die Volksrepublik Waffenkaufverträge im Umfang von 10,4 Milliarden ab. Indien gab im gleichen Zeitraum 7,9 Milliarden Dollar für neues Kriegsgerät aus, Ägypten 6,5 Milliarden. (nz)