HP-Chefin Fiorina glaubt an Deutschland
Der wirklich globale Wettbewerb habe sich erst in den vergangenen zehn Jahren entwickelt. Zwar werde künftig nicht nur noch in China produziert, «aber es wird sich kaum vermeiden lassen, dass mehr und mehr Produktionsstätten nach Asien abwandern», sagte Fiorina weiter.
Umso wichtiger sei es für die alten Industriestaaten, «alle Kraft darauf zu konzentrieren, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken», ist sie überzeugt. Für den Standort Deutschland gibt sich die HP-Chefin optimistisch: «Ich glaube, dass die meisten Menschen inzwischen begriffen haben, dass einige schwierige Entscheidungen notwendig sind, damit dieses Land wettbewerbsfähig bleibt.»
Die meisten Angestellten würden wissen wollen, ob sie auf das Unternehmen, für das sie arbeiten, stolz sein können. «Nur dann kann eine Firma die besten Talenten, die besten Mitarbeiter gewinnen.» Die Analysten seien dagegen «vor allem an kurzfristigen Ergebnissen interessiert». Der Job eines Vorstands-Chefs sei aber, «über die nächsten fünf oder zehn Jahre nachzudenken.» (nz)

