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Lupe US-Regierung will Klon-Fleisch

Behörden der USA haben Fleisch und Milch geklonter Tiere für vollkommen unbedenklich erklärt. US-Politiker und Umweltaktivisten melden aber Zweifel an.

Nach sechsjähriger Untersuchung hat die amerikanische Lebensmittelaufsicht Food and Drug Administration (FDA) tierische genmanipulierte Lebensmittel freigegeben und will erklärt, sie wolle weiterhin auf die Kennzeichnung geklonter tierischer Lebensmittel verzichten.

Die Befunde bestätigen Aussagen der FDA von 2006, die durch neue Daten untermauert worden sind. Eine Befragung der Bevölkerung ergänzt die Studie. Der überwiegende Teil der US-Amerikaner äußerte sich weitgehend positiv zur Freigabe von geklontem Fleisch. Fleisch und Milch von geklonten Schweinen, Rindern und Ziegen und deren Nachkommen seinen unbedenklich, gab die Behörde bekannt.

Umweltaktivisten und US-Politiker sind skeptisch, ob die Menge der gesammelten Daten ausreicht, um den empfohlenen Umgang mit den geklonten Lebensmitteln zu rechtfertigen. So wirft Andrew Kimbrell, vom Center for Food Safety der FDA vor, sie stütze sich in ihren Gutachten auf Studien, die von Klonfirmen zur Verfügung gestellt worden seien.

Barbara Mikulski, Senatorin in Maryland, brachte eine Gesetzesvorlage in den US-Senat ein, um die Freigabe der geklonten tierischen Lebensmittel wegen Sicherheitsbedenken zu unterbinden.

Die Biotech-Industrie nimmt das Gutachten mit großer Freude zur Kenntnis, so Jim Greenwood, Vorstandschef der Biotechnology Industry Organisation (Bio). Das Klonen liefere den Konsumenten das, was sie wollen: hohe Qualität, sichere, nahrhafte und hochwertige Lebensmittel in gleichbleibender Qualität. (nz)