myNZ - LoginProbeabo  |  Guided Tour  |  Login  
E-Mail an die Redaktion Wissenschaft

Zur Übersicht GENTECHNIKZur Titelseite
Zur Übersicht SPEZIAL




 Titelseite
 Deutschland
 Ausland
 Wirtschaft
 Vermischtes
 Sport
 Entertainment
 Internet
 Feuilleton
 Auto & Technik
 Arbeit & Beruf
 Medien
 Wetter
 Reise


 NZ-Services
 · Executive Jobs
 · Podcast
 · RSS-Feed
 · Vorlagen/    Downloads
 · News per SMS
 · Leser Top 10
 · 24 Stunden
 · Stellenmarkt
 · Suche
 · Archiv
 weitere Services


 Verlagsbeilagen
 · Elitepartner
 » Verlagsbeilagen 


 Über uns
 Bilderschau
 NZ-Audio
 Stellenangebote
 Leserbriefe
 Mediadaten

Signal begrenzt Zellschäden nach Schlaganfall
14. Nov 2005 10:47

Hirnschädigung durch einen Schlaganfall
Bild vergrößern
Foto: dpa
Bei einem Schlaganfall werden Hirnzellen von der Blutversorgung abgeschnitten. Was danach passiert, haben deutsche Forscher jetzt untersucht.
 
Ein Zellsignal könnte über Leben und Tod von Gehirnzellen entscheiden, die bei einem Schlaganfall geschädigt wurden. Ein an der Signalübermittlung beteiligtes Molekül könnte ein Angriffspunkt für neue Therapien für Schlaganfallpatienten sein.

Selbstzerstörung gehemmt

Mehr in der Netzeitung:
Wissenschaftler an den Universitäten von Heidelberg und Ulm und Forscher des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) im italienischen Monterotondo haben Schlaganfall-Folgen bei gentechnisch veränderten Mäusen untersucht. In den Nervenzellen der Tiere konnte eine Signalkette gezielt angeregt oder blockiert werden, die unter anderem in beschädigten und absterbenden Gehirnzellen in Gang gesetzt wird.

Die so genannte «NF-kB-Signalkette» führt in Nervenzellen wahrscheinlich zur Selbstzerstörung. Die Forscher um Markus Schwaninger von der Universität Heidelberg untersuchten, wie sich die Blockade oder die Aktivierung der Signalkette bei Mäusen auswirkte, die in einen Schlaganfall-ähnlichen Zustand versetzt worden waren

Mehr im Internet:
In der Online-Ausgabe des Magazins «Nature Medicine» berichten die Wissenschaftler, dass Mäuse mit übermäßiger NF-kB-Signalisierung stärkere Schäden davontragen. Bei den Tieren starben weit mehr Zellen ab als bei unbehandelten Mäusen. Bei der blockierten NF-kB-Signalisierung bleiben geschädigte Zellen dagegen länger am Leben und scheinen sich sogar zu erholen. Noch Tage nach dem Schlaganfall waren Neuronen in den beschädigten Geweben am Leben.

Die NF-kB-Signalkette könnte ein Angriffspunkt für Therapien sein, da sich ihre Hemmung noch Stunden nach dem Schlaganfall positiv auswirkte. Dies sei ein wichtiger Aspekt für die Behandlung menschlicher Patienten, die normalerweise erst einige Zeit nach dem Vorfall im Krankenhaus eintreffen, teilte das Universitätsklinikum Heidelberg mit. (nz)





WEITERE NACHRICHTEN IM WEB SUCHEN:

 


bwin Jetzt 10 EUR Wettbonus kassieren!


 
Drucken
Artikel versenden
Meistgelesen
Aktuell bei Golem.de

NZ-Suche
 


Anzeige

zum Seitenanfang


Titelseite | Deutschland | Ausland | Wirtschaft | Vermischtes | Sport | Entertainment | Internet
Feuilleton |  Wissenschaft | Auto & Technik | Arbeit & Beruf | Medien | Wetter | Reise | Spezial | Suche
Podcast | RSS-Feed | NZ-Mobil | Die letzten 24h | Desktop-Schlagzeilen | Newsletter
Leserbriefe | Leser Top 10 | Über uns
 

Chefredakteure: Michael Angele und Matthias Ehlert  |  Impressum  |  Mitarbeiter  |  Kontakt  |  Mediadaten  |  Audio-News
 
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2007 NZ Netzeitung GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.