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Institut warnt vor Übereifer bei Tsunami-Hilfe
26. Jun 2005 15:31
 |  Helfer in den betroffenen Gebieten | | Foto: dpa |
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Die Tätigkeit der Hilfsorganisationen in den Tsunami-Gebieten dauere noch Jahre, glaubt der Chef des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen. Manche Organisationen sammelten jedoch Geld, das sie nicht verwendet könnten.
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) kritisiert das Vorgehen einiger Hilfsorganisationen, die in den Flutgebieten Südostasiens tätig sind. «Einige Hilfsorganisationen sammeln weiterhin Spenden und laufen Gefahr, dass sie das Geld gar nicht ausgeben können», sagte DZI-Geschäftsführer Burkhard Wilke dem Magazin «Focus». Er kritisierte außerdem, dass einige Hilfsorganisationen keine Erfahrungen in den vom Tsunami betroffenen Gebieten besitzen.
Nach der Flutkatastrophe vor einem halben Jahr sei die Hilfe gut angelaufen, sagte er. Die Tätigkeit in Südostasien werde sich sicherlich noch die nächsten drei Jahre hinziehen. Die meisten Wiederaufbauprojekte steckten noch in der Planungsphase, sagte Wilke.Der DZI-Chef warnte vor planlosem Übereifer. Es gebe «Hektik, die zurzeit auch die eine oder andere Hilfsorganisationen zu erfassen scheint, indem sie versucht, möglichst schnell irgendetwas zu bauen». (nz)
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