Clinton forderte weitere Tsunami-Hilfen
23.06.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Umfang und Kosten der noch zu bewältigenden Aufgabe seien riesig, sagte Clinton, der als UN-Sonderbotschafter in die Region gereist ist, laut der Uno in Genf. Viele Millionen Menschen seien im kommenden Jahr weiterhin von auswärtiger Hilfe abhängig.
Dem UN-Entwicklungsprogramm UNDP, der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem Weltkinderhilfswerk Unicef sowie dem UN-Büro für humanitäre Hilfe wurden den Angaben zufolge keine Fälle von Unterschlagung und Misswirtschaft bekannt. Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Jan Egeland, hatte mehrfach vor möglicher Korruption gewarnt.
Von der Flutwelle nach dem Seebeben im Indischen Ozean am 26. Dezember 2004 waren 13 Länder betroffen. Rund 300.000 Menschen starben und werden noch vermisst. Mehrere Millionen Menschen wurden verletzt oder obdachlos. Die größten Zerstörungen gab es in der indonesischen Provinz Aceh im Norden Sumatras. (nz)

