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Clinton forderte weitere Tsunami-Hilfen
23. Jun 2005 10:26
 |  Zerstörtes Auto nahe dem Strand von Khao Lak | | Foto: dpa |
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In den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten Asiens sei noch viel Aufbauarbeit zu leisten, mahnt der frühere US-Präsident Clinton. Kosten und Aufwand seien immens.
Ein halbes Jahr nach der Tsunami-Katastrophe in Südasien hat der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton weiteres internationales Engagement für den Wiederaufbau gefordert.Umfang und Kosten der noch zu bewältigenden Aufgabe seien riesig, sagte Clinton, der als UN-Sonderbotschafter in die Region gereist ist, laut der Uno in Genf. Viele Millionen Menschen seien im kommenden Jahr weiterhin von auswärtiger Hilfe abhängig.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden in den nächsten fünf Jahren rund 8,9 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete benötigt. Bislang haben die Regierungen der betroffenen Staaten etwa 3,9 Milliarden erhalten. Dem UN-Entwicklungsprogramm UNDP, der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem Weltkinderhilfswerk Unicef sowie dem UN-Büro für humanitäre Hilfe wurden den Angaben zufolge keine Fälle von Unterschlagung und Misswirtschaft bekannt. Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Jan Egeland, hatte mehrfach vor möglicher Korruption gewarnt.
Millionen Menschen versorgt Laut der vorläufigen humanitären Tsunami-Bilanz hat das Welternährungsprogramm rund zwei Millionen Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Mehr als eine Million erhalten noch täglich eine Wasser-Ration von Unicef. Die WHO verteilte Gesundheitssets, das Rote Kreuz stellte für eine Million Obdachlose Zelte bereit. Von der Flutwelle nach dem Seebeben im Indischen Ozean am 26. Dezember 2004 waren 13 Länder betroffen. Rund 300.000 Menschen starben und werden noch vermisst. Mehrere Millionen Menschen wurden verletzt oder obdachlos. Die größten Zerstörungen gab es in der indonesischen Provinz Aceh im Norden Sumatras. (nz)
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