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Schweres Seebeben vor Sumatra
10. Apr 2005 15:21 Seebeben in Indonesien: Zahlreiche Menschen flüchteten in Panik in höhergelegene Gebiete.
Zwei Wochen nach dem heftigen Erdbeben vor Sumatra mit mehr als 600 Toten ist die indonesische Insel am Sonntag erneut von einem starken Erdstoß erschüttert worden. Tausende Menschen an der Westküste seien nach dem Beben der Stärke 6,7 in Panik aus ihren Häusern geflohen, teilte das Amt für Meteorologie und Geophysik in Jakarta mit, wie die Nachrichtenagentur dpa meldet. Berichte über Opfer oder Schäden hätten zunächst aber nicht vorgelegen.
Das Epizentrum lag rund 100 Kilometer südwestlich der Küstenstadt Padang. Auch dort hätten sich viele Menschen in höher gelegene Gebiete geflüchtet, hieß es. Das Beben war auch im rund 600 Kilometer entfernten Singapur zu spüren. Vor zwei Wochen hatte ein Beben der Stärke 8,7 ebenfalls vor der Westküste Sumatras vor allem die Insel Nias verwüstet und mehr als 640 Menschen in den Tod gerissen. Infolge eines schweren Seebebens der Stärke 9,0 und einer nachfolgende Flutwelle waren am 26. Dezember im Norden der indonesischen Insel mehr als 170.000 Menschen getötet worden oder galten zunächst noch als vermisst. (nz)
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