Beer trat zugleich der Forderungen nach einem Ende des militärischen Engagements Deutschlands in Afghanistan entgegen. FDP-Chef Guido Westerwelle hatte gesagt, Deutschland entsende «keine Soldaten nach Afghanistan, um ein solches Unrecht zu sichern».Die Grünen-Politikern nannte solche Überlegungen «kontraproduktiv». Die Stabilisierung und die Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte seien die «Voraussetzung, um den dringend notwendigen Demokratisierungsprozess fortzuführen», sagte Beer. «Wer jetzt den Abzug der Isaf-Truppen fordert, spielt den Taliban in die Hände.»
Die Bundeswehr stellt 2700 Soldaten der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan (Isaf).