Lafontaine gegen EU-Beitritt der Türkei
In der rechtsextremen NPD wird unterdessen für Unterstützung für das Linksbündnis geworben. Wie die »Berliner Zeitung« am Freitag berichtet, hat der in der Neonazi-Szene einflussreiche NPD-Funktionär Thomas Wulff alle »Nationalen Sozialisten« dazu aufgerufen, in die WASG einzutreten.
»Mit der WASG sind einer nationalen Oppositionsarbeit weitere Tore geöffnet worden«, heißt es demnach in der Erklärung, die auf der Internetseite eines rechten Bündnisses in Mecklenburg- Vorpommern veröffentlicht wurde.
Die Lafontaine-Äußerung über »Fremdarbeiter« sei ein Beispiel dafür, dass die WASG-Basis »keineswegs antinational eingeschränkt (ist) in ihrem Denken und Fordern«, schreibt Wulff. »Geht jetzt noch stärker rein in die WASG- Gruppen. Ihr werdet merken, viele von denen denken so wie wir.«
Lafontaine hatte in der vergangenen Woche mit einer Äußerung über »Fremdarbeiter« scharfe Kritik bei SPD und Grünen ausgelöst. (nz)

