26. Mrz 2002 16:02
Wer ausländisches Geld aus dem Urlaubsland bei sich findet, sollte sich sputen. Bis Ostern tauschen die Landeszentralbanken ausländische Währungen noch in Euro um. Wer das nicht schafft, muss ins Ursprungsland reisen.
Irrtümlich kursieren Gerüchte, wonach die Mark nach Ostern nicht mehr umgetauscht würde, was für lange Schlangen in den Landeszentralbanken sorgt. Dies ist aber nicht der Fall: In Deutschland können Mark, Münzen und Scheine unbegrenzt in Euro umgetauscht werden. Diesen Service bieten die Landeszentralbanken nach wie vor an. Wer also noch Mark-Bestände hat, kann sich das Schlange stehen vor Ostern sparen.Das sind die Fristen der Notenbanken anderer Länder:
31. Dezember 2002: Escudo-Münzen werden als erstes Euro-Altgeld ungültig: Portugals Notenbank nimmt danach keine alten Geldstücke mehr zurück.
28. Februar 2004: Drachmen-Münzen können letztmals bei der Notenbank getauscht werden.
31. Dezember 2004: Geldstücke von belgischen und luxemburgischen Franc werden ungültig.
17. Februar 2005: Centime- und Franc-Münzen in Frankreich verlieren ihren Euro-Tauschwert.
31. Dezember 2006: Niederländische Cent- und Gulden-Stücke werden ungültig.
17. Februar 2012: Französische Franc-Scheine können letztmals bei der Notenbank getauscht werden.
28. Februar 2012: Die Notenbanken in Italien, Griechenland und Finnland nehmen letztmals alte Banknoten und Münzen an.
28. Februar 2022: Portugals Notenbank tauscht letztmals
Escudo-Scheine um.
31. Dezember 2031: Die Nederlandsche Bank nimmt zum letzten Mal Gulden-Scheine an.