Eine positive Bilanz zur Euro-Bargeldeinführung hat die Deutsche Bundesbank gezogen. Nur noch zehn Prozent der Barzahlungen würden mit der Mark getätigt.
Die Deutsche Bundesbank hat sich am Freitag mit der Einführung des Euro-Bargeldes äußerst zufrieden gezeigt. Die Verbraucher akzeptierten das neue Bargeld den Erwartungen entsprechend, auch die logistischen Ziele seien erreicht, teilte die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mit. 90 Prozent der Barzahlungen würden in Deutschland mittlerweile in Euro abgewickelt.
Kreditinstitute, Wertpapiertransportunternehmen, Handel und Automatenwirtschaft hätten dabei wesentlich zum reibungslosen Übergang zum Bargeld beigetragen. Auch die wenigen Banknotenfälschungen seien schnell erkannt worden, da sie sehr einfach beschaffen waren.
Der DM-Banknoten-Umlauf reduzierte sich laut Bundesbank bis zum 9. Januar gegenüber dem Jahresendstand um 58,4 Milliarden Mark - das entspricht einem Minus von 39 Prozent. Bei den Münzen wurde ein Rückgang um 1,3 Milliarden Mark oder minus zehn Prozent. (nz)