31.12.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Papst Benedikt XVI. segnet die Menschen
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Als «lebendige Zelle der Gesellschaft» hat Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom Familien bezeichnet. Ihnen gelte sein besonderer Gruß zum Jahreswechsel.
Papst Benedikt XVI. hat im Silvestergottesdienst in Rom dankbar auf das Jahr 2006 zurückgeblickt. Als einen Grund nannte er seine Türkei-Reise im Spätherbst. Dabei habe er sich besonders behütet gefühlt, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in seiner Predigt am Sonntagabend im Petersdom.
Seine letzte Botschaft des Jahres 2006 widmete Benedikt den Familien. «Mit Freude grüße ich alle Familien in der Welt und wünsche ihnen den Frieden und die Liebe, die Jesus uns gegeben hat», sagte der 79-jährige Geistliche vor Pilgern und Touristen auf dem Petersplatz in Rom. Familien seien «die lebendige Zelle der Gesellschaft» sowie ein Zeichen für die Zusammengehörigkeit der Menschheit. Dennoch seien die Grundlagen der Familie von der zeitgenössischen Kultur bedroht, die auf ihre Auflösung hinwirke, sagte Benedikt.
Den Neujahrstag begeht die katholische Kirche als Weltfriedenstag. Dabei spendet der Papst traditionell wie an Weihnachten und Ostern den Segen Urbi et Orbi, der Stadt Rom und dem Weltkreis. (nz)