Papstsekretär rügt Medien wegen Satiren
Der Papstsekretär erklärte sich «einverstanden mit Satire, aber solche Dinge beleidigen Kirchenmänner». Der Fernsehkomiker Maurizio Crozza hatte im Privatsender La7 dem Kirchenoberhaupt etwa ein Wortspiel mit den Begriffen «pax» (Frieden) und «pacs» (zivilrechtliche hetero- und homosexuelle Partnerschaften) in den Mund gelegt.
Italienische Tageszeitungen hatten in der Debatte um Papst-Satiren unterschiedlich Stellung genommen. Die Turiner Tageszeitung «La Stampa» hatte das Niveau der Sendungen beanstandet, grundsätzlich jedoch Satire über das Kirchenoberhaupt befürwortet.
Der Mailänder «Corriere della Sera» betonte dagegen, dem Papst stehe noch mehr als anderen Menschen ein Recht auf Schutz vor Beleidigungen zu. (nz)
