Die katholische Kirche achte den Islam, betonte der Papst und verwies dabei auf einen Prozess guter Beziehungen, der von seinem Vorgänger Johannes Paul II. begonnen worden war. Der irakische Botschafter beim Vatikan, Albert Edward Ismail Jelda, sagte nach dem Treffen, der Pontifex habe ihn mit seinen Respektbekundungen überzeugt.Benedikt XVI. hatte am 12. September mit eine Rede an der Universität Regensburg am 12. September bei Muslimen scharfen Protest ausgelöst. Er war mit einer Äußerung zum Verhältnis von Religion und Gewalt zitiert worden, wonach man im Islam «nur Schlechtes und Inhumanes finden» könne.
Nach empörten Reaktionen in der muslimischen Welt hatte Benedikt sein Bedauern geäußert und betont, er habe sich die zitierte Auffassung nicht zu Eigen machen wollen. (nz)