netzeitung.deVatikan sieht Papst-Rede manipuliert dargestellt

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Papst Benedikt XVI. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Papst Benedikt XVI.
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Im Streit um Islam-Äußerungen des Papstes setzt der Vatikan auf Vermittlung. Der Heilige Stuhl hat seine ständigen Vertreter in den islamischen Ländern beauftragt, den Inhalt der Rede von Benedikt XVI. vor Ort zu erläutern.

Der Vatikan versucht weiter, den Streit um die umstrittenen Papst-Äußerungen zum Thema Islam zu schlichten: Der Heilige Stuhl habe jetzt seine apostolischen Nuntien, die ständigen Vertreter, in den islamischen Ländern der Welt damit beauftragt, den politischen und religiösen Autoritäten den Inhalt der Rede von Benedikt XVI. genau zu erklären, sagte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone der Zeitung «Corriere della Sera». «Die Elemente der Rede, die bisher vernachlässigt wurden, müssen hervorgehoben werden», erklärte der Geistliche.

Er vertraue darauf, dass die Erklärungen von der muslimischen Welt akzeptiert würden: Bisher sei die Rede des Papstes manipuliert und ganz anders dargestellt worden, als sie gemeint war, fügte Bertone hinzu. Er glaube weiterhin, dass Benedikt XVI. Ende November wie geplant in die Türkei reisen werde. Am Dienstag sollte ein erstes Treffen der türkischen Bischofskonferenz stattfinden, um Einzelheiten des Programms zu klären. (nz)