Benedikt XVI.: Freude ist das beste Weihnachtsgeschenk: 

netzeitung.deBenedikt XVI. schenkt Freude zu Weihnachten

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Papst Benedikt XVI. (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Papst Benedikt XVI.
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Papst Benedikt XVI. hat kurz vor Weihnachten an die wahre Bedeutung des Weihnachtsfestes erinnert. Auf teure Geschenke kommt es seiner Meinung nach nicht an.

Von Daniela Petroff

Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag an die wahre Bedeutung des Weihnachtsfestes erinnert. «Sie sollten Freude schenken und nicht teure Geschenke machen, die viel Zeit und Geld kosten», sagte der Pontifex beim Besuch einer Kirchengemeinde in Rom. Die Freude bereichere das Leben der Menschen, die in einer dunklen Welt lebten.

«Mit einem Lächeln, einer guten Tat, ein wenig Hilfe und Verzeihen können Sie Freude schenken, und diese Freude wird zu ihnen zurückkommen», sagte der Papst weiter. Benedikt führt die Tradition seines Vorgängers Johannes Paul II. weiter, der an vielen Sonntagmorgen die römischen Gemeinden besuchte. Für seinen ersten Besuch dieser Art wählte der Papst Santa Maria Consolatrice, seine Gemeinde als Kardinal von 1977 bis 1993. Er freue sich über die Rückkehr, sagte er den Gläubigen.
Erstbeleuchtung am Samstag
Auf den Stufen der Kirche wandte sich der Papst an die tausenden Gläubigen, die sich dort versammelt hatten, und wünschte ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr.

Am Samstag hatte ein Kind aus Österreich den Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz des Vatikans entzündet. Mit der Ehre der Erstbeleuchtung würdigte der Vatikan den Einsatz des elfjährigen Jürgen Lengauer, der im Sommer seinen zweijährigen Cousin aus einem Schwimmbecken gerettet hatte. Zu der Zeremonie sang ein Chor deutsche Weihnachtslieder.

Weihnachtsbaum aus Österreich
Der 30 Meter hohe Weihnachtsbaum stammt dieses Jahr aus Oberösterreich. Papst Benedikt dankte den österreichischen Pilgern, nahm aber später wie erwartet nicht an der Feier zur Erstbeleuchtung teil. Bei der Audienz im Apostolischen Palast dankte Benedikt auch für 32 weitere Christbäume, die nun in den Räumen von Kardinälen, der Schweizer Garde und Polizei sowie in seiner eigenen Wohnung weihnachtlichen Glanz verbreiten. (AP)