Papst Benedikt bekräftigt konservativen Kurs
«Freiheit zu töten ist keine wirkliche Freiheit sondern eine Tyrannei, die Menschen zu Sklaven reduziert», sagte Benedikt zu «falschen Interpretationen von Freiheit». Als Vorsitzender der Glaubenskongregation prägte der frühere Kardinal Joseph Ratzinger bereits vor seiner Wahl zum Papst am 19. April 24 Jahre den Kurs der Kirche.
Auch mit dem Sonntagssegen führt Benedikt eine Tradition seines Vorgängers fort. Zum Welttag der Kommunikation würdigte er die Rolle der Medien, mahnte aber auch zu einem verantwortlichen Umgang mit Informationen. Ausdrücklich lobte er erneut die Berichterstattung zum Tod und der Beisetzung Johannes Pauls II. als außerordentlich.
«Aber alles hängt davon ab, wie es benutzt wird», erklärte er. «Diese wichtigen Werkzeuge der Kommunikation können gegenseitiges Wissen befördern oder, im Gegenteil, Vorurteile und Geringschätzung unter Einzelpersonen und Völkern; sie können dazu beitragen, den Frieden zu fördern oder Gewalt zu schüren.» Deshalb sollten Journalisten und andere Medienschaffende mit persönlicher Verantwortung für objektive Berichte einstehen. (nz)

