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Lupe Berlinale ehrt Anouk Aimée

Die französische Schauspielerin Anouk Aimée wird Ehrengast des Filmfestivals in Berlin. Dort bekommt sie auch den Goldenen Bären überreicht.

«Anouk Aimée gehört zu den großen europäischen Stars, denen wir unvergessliche Kinomomente verdanken. Mit ihrem unverwechselbaren Spiel von Melancholie und Leidenschaft hat sie in zahlreichen Filmen ihr großes schauspielerisches Können gezeigt», so begründete Berlinale-Direktor Dieter Kosslick die geplante Ehrung für die französische Schauspielerin.

Die 70-jährige Filmdiva wird Ehrengast des Festivals sein und am 13. Februar dann auch den Goldenen Bären für ihr Lebenswerk überreicht bekommen.

Mehr als 70 Filme gedreht
Die gebürtige Pariserin gab bereits mit 13 Jahren ihr Film-Debüt und arbeitete später mit so bedeutenden Regisseuren wie Federico Fellini (in «La Dolce Vita»), Claude Lelouch, Bernardo Bertolucci und Robert Altman zusammen. Zu ihren Filmpartnern zählten Marcello Mastroianni, Omar Sharif oder Michel Piccoli. Insgesamt spielte sie in fast 70 Filmen mit.

Weltberühmt machte sie Lelouchs Liebesserenade «Ein Mann und eine Frau» (1966), der einen Oscar und die Goldene Palme erhielt, und für den Aimée mit dem Golden Globe und dem Britischen Filmpreis als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde. Die Berlinale will zehn ihrer Filme präsentieren und sich dabei auf die 70er Jahre konzentrieren. (nz)