AA-Präsident Gerard Arpey entschuldigte sich am Mittwochabend in Forth Worth im US-Bundesstaat Texas für die Flugausfälle und versprach gestrandeten Touristen kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten und Gutscheine. Schon bald würde der Flugplan wieder voll aufgenommen. Für den Freitag aber wurden weitere AA-Flugstreichungen angekündigt. Es werde noch an mehr als 100 Flugzeugen gearbeitet, bei 121 Maschinen habe die Inspektion noch gar nicht begonnen.Hintergrund der Turbulenzen im US-Luftverkehr sind verschärfte Überprüfungen der US-Luftfahrtbehörde FAA. Sie beschuldigt die US-Fluggesellschaften, die technischen Routine-Kontrollen der Flugzeuge zum Teil gravierend vernachlässigt zu haben. Bei American Airlines geht es vor allem um die Überprüfung der Verkabelung der Fahrwerke von Boeing-Flugzeugen des Typs McDonnell Douglas MD-80.
Die US-Behörde hatte gegen die Fluggesellschaft Southwest Airlines bereits ein Bußgeld in Höhe von 10,2 Millionen Dollar (6,5 Millionen Euro) verhängt, weil das Unternehmen vorgeschriebene Inspektionen von Flugzeugen des Typs Boeing 737 ignoriert hatte. (dpa)