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Weltweit verreisen immer mehr Menschen

29. Jan 2008 17:07
Die meisten Urlauber kamen nach Frankreich
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Im vergangenen Jahr sind weltweit knapp 900 Millionen Urlauber unterwegs gewesen. Frankreich war das meistbesuchte Land. Das größte Wachstum verzeichnete die Tourismusbranche im Nahen Osten.

Der weltweite Reiseboom hat 2007 ein Rekordniveau erreicht: Fast 900 Millionen Urlauber wurden im vergangenen Jahr rund um den Globus gezählt, wie die Welttourismus-Organisation der Vereinten Nationen (UNWTO) am Dienstag in Madrid mitteilte. Das sind 52 Millionen oder sechs Prozent mehr als 2006. Der genaue Umsatz für 2007 sei noch nicht ermittelt worden. Er dürfte aber über den rund 500 Milliarden Euro des Vorjahres gelegen haben.

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Die derzeitige Krise an den Finanzmärkten und der hohe Ölpreis könnten das Wachstum in diesem Jahr bremsen, sagte UNWTO-Generalsekretär Francesco Frangialli. Allerdings habe der Tourismus eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Einflüsse von außen bewiesen. Es werde deshalb für 2008 mit einer Steigerung von rund vier Prozent gerechnet.

Die meistbesuchten Reiseländer

Frankreich konsolidierte sich 2007 als meistbesuchtes Reiseland, gefolgt von Spanien, den USA, China und Italien. Die traditionellen Ziele seien zwar weiter hoch im Kurs, die höchsten Zuwachsraten erzielten aber ärmere Staaten sowie aufstrebende Reiseländer. So habe die Nahost-Region trotz der Spannungen dort mit 13 Prozent das höchste Urlauber-Plus verzeichnet. Vor allem Syrien, Ägypten und Saudi-Arabien seien in der Gunst der Urlauber gestiegen. Der afrikanische Kontinent erzielte ein Plus von 8 Prozent. «Der Tourismus birgt für Entwicklungsländer große Chancen», sagte Frangialli.

Europa hatte vier Prozent mehr Touristen. Ziele wie die Türkei, Griechenland und Portugal erzielten zweistellige Wachstumsraten. Für Deutschland lag nur ein Schätzwert von rund vier Prozent Zuwachs vor. Die USA kamen auf ein Plus von 10 Prozent, Mittelamerika legte um 11,1 und Südamerika um 8,1 Prozent zu. Asien und der Pazifikraum verzeichneten einen Zuwachs von 10 Prozent. (dpa)

 
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