Die «Wiege des Goldes» war lange in Vergessenheit geraten, erste Ausgrabungen gab es 1986, die ersten Trekking-Freaks kamen 1993. Viel hat sich seit dem nicht geändert. Gerade 60 Personen besuchen pro Woche die Anlage. Keine Straße und keine Eisenbahn führt hierher - und selbst der Wanderweg ist kein Kinderspiel. Es gibt die sechstägige Route von Cachora aus sowie die lange, abenteuerliche Strecke von Huancalle über Choquequirao nach Cachora. Nur 20 Gruppen machen sich pro Jahr auf, um diese 13-tägige Route zu meistern.Von Huancalle zur «Wiege des Goldes» sind es rund 90 Kilometer Fußmarsch. Der Weg führt durch die Schluchten das Gebiets Vilcabamba, des letzten Rückzugsraums der Inka. Es war im Jahr 1537, als sich Häuptling Mancu Inca gegen die spanischen Eroberer auflehnte. Nachdem er die Schlacht um Cusco verloren hatte, zog er sich mit seinen Getreuen nach Vilcabamba zurück, um einen neuen Staat zu gründen.