17.10.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Kanadischer Ureinwohner
Foto: Travel Alberta
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Wer sich für die Geschichte der kanadischen Ureinwohner interessiert, sollte nach Alberta reisen. Der Bundesstaat lockt mit alten Kultstätten und einem Zentrum über die Kultur der Schwarzfuß-Indianer.
Kanada-Urlauber, die Interesse an der Geschichte der Indianer haben, sollten einen Abstecher nach Alberta machen. 10.000 Jahre indianische Geschichte gibt es an historischen Stätten und in den Museen Albertas zu entdecken, wie das kanadische Fremdenverkehrsamt mitteilt.
Älter als die Kultstätte von Stonehenge in England ist den Angaben zufolge der Head-Smashed-In Buffalo Jump im Süden Albertas. Dieser historische Ort ehre jene Ureinwohner, die über 6000 Jahre lang in der Region gelebt und gejagt haben. Die Ureinwohner trieben die Büffel an dem traditionellen Jagdplatz mit Hilfe abgesteckter Wege über hohe Klippen in den Tod. Der Head-Smashed-In Buffalo Jump beherbergt heute ein Informationszentrum und ein Museum.
Südöstlich von Calgary eröffnete im Sommer 2007 ein Zentrum über die Kultur und Geschichte der Schwarzfuß-Indianer. Das Zentrum wurde zusammen mit den Nachfahren des Stammes geplant und befindet sich auf historisch bedeutsamem Boden. Blackfoot Crossing ist den Angaben zufolge der Ort, an dem die Blackfoot-Konföderation im Jahre 1877 mit der englischen Krone einen Vertrag unterzeichnete. Dieser regelte den Tausch der großen Jagdgründe in Reservate und jährliche Zahlungen. (AP)