31. Aug 2007 13:00
Sieben deutsche Wanderwege haben das höchste Gütesiegel des Wanderverbands erhalten. Ein wichtiges Kriterium: Höchstens 20 Prozent der Gesamtstrecke dürfen aus Asphalt oder Pflasterung sein.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat am Freitag in Düsseldorf sieben deutsche Wanderwege mit dem höchsten Gütesiegel des Deutschen Wanderverbands ausgezeichnet. Die Wege mit dem Prädikat «Qualitätsweg Wanderbares Deutschland» entsprächen «in hervorragender Weise den Bedürfnissen der Wanderer», teilte der Wanderverband auf der Messe «TourNatur» mit. Dazu gehörten eine vorbildliche Markierung, eine abwechslungsreiche Landschaft und gute Einkehrmöglichkeiten. Bei einem ausgezeichneten Wanderweg dürften höchstens 20 Prozent der Gesamtstrecke aus Asphalt oder Pflasterung bestehen.Zu den neuen Wanderwegen gehören der Erzweg (Landkreis Amberg- Sulzbach, Bayern), der Goldpfad (Südlicher Thüringer Wald, Thüringen), der Goldsteig (Oberpfalz/Bayerischer Wald, Bayern), der Klötzie-Stieg und der Wendlandweg (beide Elbtalaue/Wendland, Niedersachsen) sowie die Zeugenbergrunde (Neumarkt in der Oberpfalz, Bayern). Der Eggeweg (Ostwestfalen-Lippe/NRW) erhielt das Prädikat bereits zum zweiten Mal.
Insgesamt gibt es nach Verbandsangaben seit 2004 nun 26 Wanderwege, die den Titel «Qualitätsweg» tragen dürfen. (dpa)