Besorgniserregend ist laut Jelinek besonders die starke geografische Verbreitung des Denguefiebers in den vergangenen Jahren. Sie gibt es inzwischen in mehr als 100 Ländern. Die Symptome ähneln einer akuten Virusgrippe: Es kommt zu Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und nach vier bis fünf Tagen zu Hautausschlägen besonders im Rumpfbereich. In vielen Fällen treten auch Lebererkrankungen und Gehirnentzündungen auf. Lebensbedrohlich ist das hämorrhagische Denguefieber, das starke Blutungen verursacht. Da es bisher keinen Impfstoff gibt, stellt der Schutz vor Mückenstichen die wirksamste Art der Vorbeugung dar. Doch nicht nur in fernen, exotischen Ländern drohen Gesundheitsgefährdungen. Beim Urlaub innerhalb Europas können zum Beispiel die auch als Gelbsucht bekannte Hepatitis A und B, FSME und Borreliose durch Zeckenbisse oder Hauterkrankungen wie die Leishmaniose auftreten, warnt das CRM. Hepatitis A wird durch Kolibakterien in Nahrung und Wasser übertragen und äußert sich in Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Durchfall. Eine Impfung wird wie auch bei der durch Körperflüssigkeiten übertragenen Hepatitis B empfohlen. (Florian Sanktjohanser, dpa)