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Flugverkehr nach London normalisiert sich

11. Aug 2006 12:54
Flugzeuge der British Airways Foto: dpa
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Wegen des Terroralarms ist vor allem bei Flügen in die USA noch mit Verspätungen zu rechnen. Maschinen, die von Deutschland aus Großbritannien ansteuern, starten jedoch weitgehend nach Plan.

Einen Tag nach der Aufdeckung von Terrorplänen in Großbritannien läuft der Flugverkehr von Deutschland nach London wieder weitgehend normal. Bei Verbindungen in die USA ist noch mit Verspätungen zu rechnen.

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Die Lufthansa will am Donnerstag London-Heathrow und amerikanische Ziele planmäßig anfliegen. Bei British Airways (BA) sollen rund 60 Prozent der Kurzstreckenflüge starten.

Nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers ist geplant, alle 112 Flüge von und nach Großbritannien und alle 128 Flüge aus den und in die USA planmäßig stattfinden zu lassen. Vor allem bei Flügen aus und in die USA könne es wegen verstärkter Personenkontrollen noch zu Verzögerungen kommen.

Zudem könnten sich eventuelle weitere Anordnungen der Behörden auswirken, hieß es. Am Donnerstag hatte die Lufthansa 36 Flüge nach Heathrow absagen müssen. 33 Flüge wurden vor dem Start gestrichen, drei bereits gestartete Flugzeuge mussten umkehren, da der Flughafen für alle ankommenden Flüge gesperrt worden war. Davon waren rund 5000 Passagiere betroffen.

Das Fluggeschehen normalisieren sich, sagte auch eine Sprecherin der British Airways. Von den Kurzstrecken-Verbindungen nach Heathrow seien am Donnerstag insgesamt 364 abgesagt worden. Bei der Kölner Airline Germanwings hieß es, sämtliche Flüge seien seit dem Vormittag wieder pünktlich.

Mehrere Stunden Verspätung in Frankfurt

In Frankfurt kamen Flugzeuge aus den USA zum Teil mit mehr als drei Stunden Verspätung an. Der Flughafen empfahl Reisenden, früher als gewohnt zum Einchecken zu kommen, da das Handgepäck entsprechend den Anordnungen von Bundespolizei und Bundesinnenministerium schärfer kontrolliert werde.

Vom Stuttgarter Flughafen starteten am Morgen vier Maschinen planmäßig in Richtung Großbritannien, auch nach Heathrow. In Hamburg lief der Betrieb ebenfalls nach Plan. Am Münchner Flughafen gab es im Flugverkehr nach Großbritannien und in die USA weder Annullierungen noch nennenswerte Verspätungen.

Am Flughafen Köln-Bonn hatte nur ein Direktflug aus New York zwei Stunden Verspätung, sagte eine Sprecherin. In Berlin-Tegel sollten zwei Direktflüge aus den USA wegen der aufwendigen Kontrollen in den USA später ankommen, wodurch sich auch der Rückflug verzögerte.

Verschärfte Sicherheitsbestimmungen

Passagiere müssen beachten, dass für Flüge aus Großbritannien heraus und für Transitflüge aus Deutschland, deren Passagiere in Heathrow umsteigen, Handgepäck gar nicht oder nur in sehr limitierter Form mitgenommen werden darf. Ausweispapiere oder Brillen dürfen nur in durchsichtigen Plastikhüllen mitgeführt werden.

Bei Flügen in die USA dürfen im Handgepäck keine Flüssigkeiten oder Gels mitgenommen werden, also etwa keine Getränke, Shampoos oder Zahnpasta. Erlaubt sind lediglich Babynahrung oder dringend notwendige Medikamente.

Ausführliche Information zu den verschärften Sicherheitsmaßnahmen auf den Flughäfen unter: www.berlin-airport.de. (nz)

 
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