01. Mai 2006 14:02, ergänzt 14:15
Rumänien ist trotz Wende und bevorstehenden EU-Beitritts in Vergessenheit geraten. Dabei hat das Land eine Fülle an Kultur zu bieten und atemberaubende Landschaften. Vor allem erfährt man dort eine Menge über die Geschichte an den Rändern Europas.
Das Land hat sich seit der politischen Wende nach Europa geöffnet, und in nicht einmal einem Jahr will das Land Mitglied der EU sein. Wer heute das Land besucht, findet – anders als kurz nach dem Mauerfall – eine Vielzahl von neuen Straßen, Gaststätten und Hotels. Das Land ist geprägt von dem Kontrast zwischen ländlicher Ursprünglichkeit, wie wir sie kaum noch in den westlichen Ländern kennen, und dem städtischen Fortschritt. Zuweilen muss sich der Urlauber noch mit Enten, Rindern und Eseln den Weg teilen, und das Reisen mag in Rumänien auch anstrengender sein als in den seit Jahrzehnten erschlossenen touristischen Regionen. Dafür wird er mit Eindrücken von einer unverwechselbaren und abwechslungsreichen Landschaft belohnt, die vom Hochgebirge der Karpaten über die Hügel der Moldau bis zum Donaudelta reicht.Der Reiseführer gibt zahlreiche Hinweise zu Unterkünften und Restaurants, kulturellen Einrichtungen und Routenvorschläge. Eine ausführliche Einleitung macht mit der Geschichte und Gegenwart des Vielvölkerstaats, seiner Sprache, Wirtschaft und seinen kulturellen Wurzeln vertraut. (nz)