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Lupe Die verbotene Stadt wird renoviert

Am Freitag beginnen Renovierungsarbeiten an der Halle der Höchsten Harmonie in Pekings Verbotener Stadt. Touristen werden die historischen Bauwerke erst 2008 wieder vollständig bewundern können.

Das Zentrum der Verbotenen Stadt in Peking wird für Reparaturarbeiten geschlossen. Am Freitag soll die Sanierung der Halle der Höchsten Harmonie, des wichtigsten Gebäudes der Anlage, beginnen. Das berichtete die Tageszeitung «China» am Dienstag.

Bis zur Eröffnung der Olympischen Spiele 2008 soll der größte Palast der Welt verhüllt bleiben. Dann erst werden die Renovierungsarbeiten an dem Bauwerk abgeschlossen sein. Eine Sanierung sei notwendig, da sich zahlreiche Holzteile der Halle im Laufe der Zeit verzerrt hätten, sagte der Direktor des Restaurationszentrums der Verbotenen Stadt, Li Yongge.

Größere Fläche nach Sanierung
Nach der Wiedereröffnung soll den Besuchern laut «China» dann eine größere Fläche als bisher zugänglich gemacht werden. Auf fast 400.000 Quadratmetern wird dann ein Teil der chinesischen Geschichte zu bestaunen sein.

Die 585 Jahre alte Verbotene Stadt ist die größte Touristenattraktion Chinas und wird jedes Jahr von etwa sieben Millionen Menschen besucht. Bis zur Revolution diente das Palastgebäude als Krönungsstätte für die chinesischen Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie. Danach wurde der Prachtbau für hohe Feierlichkeiten genutzt. (nz)