14. Jul 2004 14:43
Autofahrer in Italien werden durch kryptische Verkehrsschilder verwirrt. Der Touring Club will nun Abhilfe schaffen.
Nützlich seien die Hinweise nur für diejenigen, die sowieso schon wüssten, wo sie hin wollten, meinen die Experten. Der Touring Club will nun gemeinsam mit den Behörden das «Projekt Ariadne» starten, um Verkehrsteilnehmern zu helfen, sich besser im Straßenlabyrinth zurechtzufinden.Vorgeschlagen wird unter anderem, die Zahl der Verkehrsschilder in historischen Altstadtzentren zu reduzieren. Zudem soll vermieden werden, dass alte und moderne Schilder nebeneinander existieren. Auch Autofahrer, die über kein eigenes Navigationssystem verfügten, sollen rasch ans Ziel gelangen können.
Erst nach einer langen Fahrt ins Ungewisse taucht plötzlich ein Schild mit allen nötigen Informationen auf, das allerdings eher durch Zufall entdeckt wird. «Es steht da wie ein vergessener Überzieher, versteckt hinter einer Platane», spottet die Zeitung. Und so geht es auf gut Glück weiter, bis die Verkehrsplaner auf einmal alle Versäumnisse auf einmal wettmachen wollen. Der «Corriere» berichtet von einer Vielzahl von Schildern, die in kurzer Distanz voneinander auf mehreren Ebenen angeordnet sind. «Lesen unmöglich, man lässt es lieber gut sein», befindet der Tester. Wenn dann nach vielen weiteren Hindernissen endlich der See erreicht ist, liegen die Nerven endgültig blank.