Im Nachhinein könnten die Geschädigten allerdings rekonstruieren, wann die Betrüger ihre Daten erschlichen hätten, so das BKA. Sie erinnerten sich an Zahlungsvorgänge, die ungewöhnlich lange gedauert hätten oder wiederholt worden seien. In anderen Fällen habe die Eingabe der Geheimzahl mehrfach wiederholt werden müssen. Manchmal habe das Kassenpersonal die Karten auch auf den Boden fallen lassen, um sich unbemerkt an ihnen zu schaffen zu machen. Das BKA empfiehlt, den Display des Kartenlesegeräts stets mit der Hand oder einer Geldbörse abzuschirmen, wenn die PIN eingegeben wird. Bei Verdacht sollte möglichst rasch die Karte gesperrt werden. Zudem sollte möglichst häufig kontrolliert werden, ob vom eigenen Konto Geld durch Fremde abgehoben wurde. (nz)