«Tatort»-Kommissare dürfen verreisen: 

netzeitung.deFKK-Jünger «erfreuen» Prahl und Liefers

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Axel Prahl (2.v.re.) und Jan Josef Liefers (außen) begegnen Nackten (Deutsche Presse-Agentur GmbH)

Lupe Axel Prahl (2.v.re.) und Jan Josef Liefers (außen) begegnen Nackten
Quelle: Deutsche Presse-Agentur GmbH

Münster ist eine reizvolle Stadt, hat aber keinen Strand und nur selten Nacktbader zu bieten. Insofern war der Ausflug an die Ostsee für die «Tatort»-Kommissare eine willkommene Luftveränderung.

Der Tatort war ein Ostseestrand, aber das «Delikt» vollkommen harmlos: Die beiden Schauspieler und «Tatort»-Kommissare Jan Josef Liefers und Axel Prahl sind bei ihrem Spaziergang am Strand bei Ahrenshoop auf die drei FKK-Urlauber Heidrun, Madlene und Jörn getroffen. Während die beiden Promis sich überwiegend in Schwarz hüllten, traten ihnen die neugierigen Sonnenanbeter ganz ungeniert und fröhlich entgegen. Immerhin konnte Prahl sich im Angesicht der Damen zu einer «Daumen-rauf»-Geste entschließen.

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat Prahl und Liefers für eine Werbekampagne gewonnen. Der NDR begleitet die Tatort-Darsteller bei ihrer Reise durch das Bundesland und dreht eine Dokumentation, die im August 2009 ausgestrahlt werden soll. Ahrenshoop war eine Station der Reise. Nacktbaden hat eine lange Tradition an der Ostsee und gilt dort als nicht weiter anstößig. In der einst tief katholischen Universitätsstadt Münster, wo die «Tatort»-Ermittler Thiel und Boerne auf Verbrecherjagd gehen, wäre das nackte Flanieren am Aasee vermutlich ein Fall für die Polizei.
«Fluch der Mumie» ereilt Münster
Ende Juni beginnen die Dreharbeiten zu « Der Fluch der Mumie», dem 17. «Tatort» aus Münster. Dieses Mal muss Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) den Mord an einem Justizvollzugsbeamten aufklären. Der Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) interessiert sich derweil vor allem für die Todesursache einer 2000 Jahre alten Mumie, die kurze Zeit vorher auf einem Münsteraner Dachboden entdeckt wurde. Die Dreharbeiten laufen bis zum 22. Juli. Der Sendetermin ist für 2010 vorgesehen. (nz/dpa)