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Hallo, mein Schatz! Geocacher im Einsatz (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Hallo, mein Schatz! Geocacher im Einsatz
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Wer mehr will als Wandern macht eine elektronische Schnitzeljagd. Das Geocaching ist längst mehr als ein neuer Trend unter Techniknerds. Selbst Wandervereine bieten die GPS-Schatzsuche mittlerweile an.

Die Schatzsuche mit Hilfe von GPS-Navigationsgeräten wird von immer mehr Wanderregionen ins Programm genommen. Das Geocaching, eine elektronische Variante der Schnitzeljagd, war noch vor wenigen Jahren Hobby einer kleinen Gruppe von Computer- und Technikfreaks. Heute gehört es vielerorts zum Freizeitprogramm für Touristen.

Ein Beispiel ist Baiersbronn im Nordschwarzwald. 550 Kilometer Wanderwege, Tannenwälder und versteckten Seen bieten nach Angaben der örtlichen Tourismuswerbung ideale Voraussetzungen für die Jagd nach dem geheimen Schatz. Ausgerüstet mit den richtigen Koordinaten begeben sich die Schatzsucher auf die Suche nach dem Cache.

Zunächst müssen jedoch Rätsel gelöst und Hinweise entschlüsselt werden, um auf die richtige Fährte und schließlich ans Ziel zu kommen. Drei Geocaches mit unterschiedlichen Themen und Dauer warten derzeit rund um Baiersbronn auf ihre Entdeckung. Während der Rätsel- und der Familiencache den Angaben zufolge in zwei Stunden aufgespürt werden können, benötigen sogar geübte GPS-Schatzsucher rund sechs Stunden, um den Sagencache zu finden.

Startpunkt jeder Schatzsuche ist das Wander-Informationszentrum, wo es auch alle weiteren Informationen und eine Einführung in die Bedienung des GPS-Geräts gibt, das man dort für fünf Euro ausleihen kann. Weitere Informationen zum Geocaching in Baiersbronn gibt es im dortigen Wander-Informationszentrum.