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Urlaubsfahrten richtig vorbereiten: 

Die Checkliste für eine entspannte Autoreise

27. Mai 2008 15:02
Die Autobahn ist oft das Erste, was man auf dem Weg in den Urlaub sieht
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Abends das Auto vollpacken, morgens die Kinder in ihren Sitz verfrachten und ab auf die Autobahn - schon steht man im Stau, weil alle anderen den gleichen Plan hatten. Sieben Tipps, wie man stressfrei mit dem Auto verreist.

In diesem Jahr werden sich zu Beginn der Sommerferien wieder kilometerlange Blechlawinen über die Hauptreiserouten quälen. Um dem Stress zu entgehen und die Anreise zum Urlaubsziel entspannter zu gestalten, empfehlen Autoclubs und Verkehrssicherheitsorganisationen eine gute Vorbereitung und geben einige Tipps für unterwegs.

FAHRTROUTE PLANEN: Stress und Hektik lassen sich vermeiden, wenn die Fahrtroute zum Urlaubsort sorgfältig geplant wird. Neben den Autobahnen, Ausfahrten und möglichen Ausweichstrecken für den Fall von Staus werden dabei am besten gleich geeignete Rastplätze mit festgelegt. Dabei können Routenplaner nützlich sein - auf jeden Fall ist es ratsam, aktuelles Kartenmaterial zu besorgen. Autofahrer sollten außerdem Meldungen über Baustellen berücksichtigen, die zu Hauptreisezeiten lästige Engpässe darstellen.

ABFAHRTZEIT ÜBERLEGEN: Zu überlegen ist darüber hinaus eine geignete Abfahrtszeit. Losfahren sollte man möglichst nicht zu den Stoßzeiten, wenn sich zeitgleich viele andere Urlauber und Berufspendler auf den Weg machen. Auch macht es wenig Sinn, sich abgehetzt aus dem Büro auf die Autobahn zu begeben. Um sicher und gelassen anzukommen, sollte der Fahrer fit und ausgeruht sein.

AUTO REISEFERTIG MACHEN: Bevor es losgeht, sollten am Auto Öl-, Kühl- und Wischwasserstand, der Reifendruck sowie die Funktion der Bremsen und Beleuchtung kontrolliert werden. Je nach Beladung ist der Luftdruck der Reifen zu erhöhen - Angaben dazu finden sich in der Betriebsanleitung oder in der Tankklappe des Autos. Wichtig ist außerdem, dass die Reifen noch ausreichend Profil haben. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter. Empfohlen werden für Sommerreifen aber mindestens 2,5 Millimeter. Was oft vergessen wird: das Reserverad mit zu kontrollieren.

GEPÄCK MIT BEDACHT EINLADEN: Das Reisegepäck ist im Kofferraum sicher zu verstauen, so dass es zum Beispiel beim heftigen Bremsen nicht unkontrolliert durch den Innenraum saust. Lose Gepäckstücke können bei einer Vollbremsung zum tödlichen Geschoss werden. Außerdem gilt: Schwere Teile gehören nach unten, am besten direkt an die Lehne der Rückbank, wo sie nicht verrutschen können. Wird ein Dachträger mit Dachbox montiert, ist auf die feste Montage zu achten. Hilfreich ist es auch, Verpflegung für unterwegs, Spielzeug für die Kinder sowie Babyzubehör griffbereit einzupacken.

UNTERWEGS PAUSEN MACHEN: Wichtig ist, die Strecke zum Ferienort nicht in einer Gewalttour bewältigen zu wollen. Das gilt besonders dann, wenn Kinder mit an Bord sind. Besser ist es, in regelmäßigen Abständen - empfohlen wird alle zwei Stunden - Pausen einzulegen, sich die Beine zu vertreten, frische Luft zu tanken und sich zu stärken. Kinder sollten sich richtig austoben können. Höchste Zeit für die nächste Rast ist bei Anzeichen von Müdigkeit. Dann sollte sofort der nächste Rast- oder Parkplatz angesteuert werden, um ein Nickerchen zu machen. Zu groß ist sonst bei der Weiterfahrt die Gefahr des Sekundenschlafs, der immer wieder schwere Unfälle zur Folge hat. Oft reicht schon eine Viertelstunde, um für die nächste Etappe fit zu sein.

SNACKS FÜR ZWISCHENDURCH: Zur Stärkung unterwegs wird eine leichte, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung empfohlen. Obst ist zum Beispiel eine Möglichkeit, von Fastfood ist dagegen abzuraten. Auch sollte auf der Fahrt genügend getrunken werden. Als Getränk eignen sich Mineralwasser, Fruchtsäfte und ungesüßte Tees. Auf Kaffee sollten Autofahrer lieber verzichten, da seine aufputschende Wirkung nur kurz anhält. Alkohol ist für den Fahrer ohnehin tabu.

VERKEHRSFUNK VERFOLGEN: Um vermeidbare Staus zu umgehen, sollte unterwegs ein Radiosender mit Verkehrsdurchsagen eingeschaltet sein. Eine weitere Möglichkeit ist ein Navigationssystem mit TMC-Empfänger, der automatisch Verkehrsnachrichten empfängt und bei der Routenberechnung berücksichtigt. Ist die Strecke voraus dicht, ist es oft besser, abzufahren und auf eine Umleitung auszuweichen. (Von Felix Rehwald, dpa)


 
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