05.05.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Arizona hat nicht nur den Grand Canyon zu bieten
Foto: Diana Crvenkovic
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Für viele Besucher der USA steht der Staat im Südwesten für den Grand Canyon und andere Naturlandschaften. Doch Arizona hat auch zahlreiche Museen zu bieten, die nicht nur für Wildwest-Fans interessant sind.
Besucher können sich in Arizona über das Leben der Indianer ebenso informieren wie über den Wilden Westen. Aber auch die moderne Kunst hat ihren Platz, wie das Arizona-Tourismusbüro in Hannover mitteilte.
In Phoenix, der Hauptstadt des Grand Canyon State, präsentiert das Heard Museum seit 1929 einen Überblick über die 22 in Arizona lebenden Indianerstämme. Dort erfahren die Besucher alles über die unterschiedlichen Lebensweisen und Traditionen der amerikanischen Ureinwohner.
Weitere Einblicke in die Lebenswelt der Indianer bietet seit 2007 das Explore Navajo Interactive Museum inmitten des Navajo-Reservats. Vom traditionellen Wohnhaus Hogan bis zur wechselvollen Geschichte des Stammes zeigt das Museum in Tuba City alles Wissenswerte über die Bewohner des größten Indianerreservats in den USA.
Sammlung über «Cowboy-Künstler»Moderne Kunstgenüsse bietet das Phoenix Art Museum: Als eines der größten Kunstmuseen des Südwestens zeigt es eine große Sammlung, darunter Werke von Frida Kahlo, August Rodin, Pablo Picasso und anderen berühmten Künstlern. «Western Art» präsentiert das Desert Caballeros Western Museum in Wickenburg. Wildwest-Fans finden dort eine einzigartige Sammlung bekannter «Cowboy-Künstler».
Ein Museum anderer Art ist das Arizona-Sonoran Desert Museum bei Tucson. Es befindet sich inmitten der kakteenreichen Sonora-Wüste. Zum Museum gehört ein 4900 Quadratmeter großes Gelände, auf dem 300 verschiedene Tierarten sowie 1200 typische Pflanzen der Region präsentiert werden. (AP)