So dringt Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) auf eine Änderung zugunsten der ambulanten Versorgung im Südwesten. Dazu will Oettinger am Dienstag einen neuen Vorschlag vorlegen. Er will verhindern, dass die vergleichsweise teure Versorgung in Baden-Württemberg durch die ebenfalls für Anfang 2009 geplante bundesweite Vereinheitlichung ärztlicher Honorare Schaden nimmt. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung hat Oettinger jüngst bei einem Kamingespräch der Unions-Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeschlagen, die Einführung einheitlicher Honorare mit einer achtjährigen Übergangszeit zu versehen.Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, kritisierte den geplanten Fonds scharf. «Dort, wo es um die Festlegung der Finanzausstattung der Gesetzlichen Krankenversicherung geht, stapfen wir in die Planwirtschaft.» (nz/dpa)