13. Apr 2008 16:20
Teile des Kommunistischen Manifests sollen nach Willen das Partei-Vorsitzenden Lafontaine in das Programm der Linken einfließen. Zusätzlich fordert er eine Verstaatlichung von Konzernen.
Aufnehmen will Lafontaine auch die Passage, wonach «an die Stelle der mit religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung gesetzt» wurde. Über das Parteiprogramm soll beim Bundesparteitag Ende Mai in Cottbus beraten werden.Lafontaine forderte auch eine weitgehende Verstaatlichung oder Wiederverstaatlichung von Konzernen. «Dass Post und Telekom in öffentlichem Besitz waren, hat sich über viele Jahre bewährt. Auch die Bahn sollte in Staatsbesitz sein.» Die Linke wolle auch den Stromsektor verstaatlichen. «Die neoliberale Privatisierung der Energiewirtschaft führt zu Monopolpreisen und zu Abzockerei. Die Stromnetze gehören in die öffentliche Hand», sagte Lafontaine. (dpa)