Oppermann sagte, es sei nicht auszuschließen, dass die umstrittenen Aktivitäten der deutschen Sicherheitsfirma nur als «Türöffner» für eine staatliche deutsche Unterstützung gedient haben könnten. Die «beiden Stränge» seien jedenfalls auffällig. Bei diesem Punkt gebe es daher «großes Aufklärungspotenzial», glaubt der Politiker. Das Innenministerium hatte bereits betont, dass Sondierungen zu keiner praktischen Zusammenarbeit geführt hätten.
Der SPD-Politiker schloss aus, dass die damals bereits abgewählte rot-grüne Bundesregierung noch von der Tätigkeit der etwa 30 aktiven oder pensionierten Polizeibeamten aus Nordrhein-Westfalen in Libyen erfahren habe.