| | | | | Schutz für Nichtraucher: Krebsforscher wollen einheitlichen Qualm-Bann27. Mrz 2008 16:32  |  In vielen Gaststätten bleiben die Zigaretten inzwischen aus | Foto: AP |
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Ein bundeseinheitlicher Schutz vor Zigarettenrauch ist möglich. Zu diesem Ergebnis gelangt ein Gutachten des Deutschen Krebsforschungszentrums. Nun fordern die Wissenschaftler Konsequenzen.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg macht sich für ein Bundesgesetz zum Nichtraucher-Schutz in Gaststätten stark. Obwohl das Gaststättenrecht in den Kompetenzbereich der Länder falle, könne auch der Bund ein Rauchverbot in Kneipen und Restaurants erlassen, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Rechtsgutachten, das im Auftrag des Zentrums erstellt wurde.
Die Länder dürften wirtschaftliche Aspekte des Gaststättenrechts regeln. Ein Rauchverbot ziele aber vor allem auf den Schutz der Gesundheit ab und nicht auf ökonomische Belange der Gaststätten, heißt es in dem Gutachten der Kölner Staatsrechtler Klaus Stern und Jörg Geerlings.
Die Heidelberger Krebsforscher beklagen auch nach der Einführung vieler Ländergesetzgebungen einen mangelhaften Nichtraucherschutz. Viele Beschäftigte der Gastronomie arbeiteten in Raucherräumen oder bei Veranstaltungen, in denen geraucht werde. Dies sei eine «eklatante Missachtung des Gesundheitsschutzes» und sollte bundeseinheitlich abgeschafft werden. Verrauchte Innenräume stellten eine vermeidbare Krebsgefährdung dar. (epd)
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