Rechtsextreme Musik im Netz:
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Danach leitete die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Internetkriminalität in Cottbus in 66 Fällen Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung, der Aufstachelung zum Rassenhass und Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz ein.
Insgesamt wurden am Donnerstag 24 Computer, rund 50 andere Speichermedien, etwa 3500 rechtsextremistische Musik-CDs und -LPs sowie Devotionalien sichergestellt. Vor dem Hintergrund, dass Skinheadmusik politische Feindbilder transportiere und Wegbereiter für die Verbreitung rechtsextremistischen Gedankenguts sei, seien die aktuellen Maßnahmen eine konsequente Fortsetzung polizeilichen Handelns, teilte das BKA mit. «Sie belegen, dass das Internet keinen rechtsfreien Raum darstellt und auch Online-Auktionen auf inkriminierte Inhalte überprüft werden.»
Die Behörde hat nach eigener Darstellung zusammen mit der Polizei in den Ländern schon 2001 und 2004 ähnliche bundesweite Fahndungen gegen die Verbreitung rechtsextremistischer Musik über das Internet angeregt und koordiniert. (nz/AP/dpa)
