In Hessen verfügen CDU und SPD nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis im künftigen Landesparlament über die gleiche Zahl von Sitzen (je 42). Die FDP kommt auf elf, die Grünen erreichten neun Sitze. Für ein schwarz-gelbes oder rot-grünes Bündnis reicht die Stimmenzahl jedoch nicht, da erstmals auch die Linke mit sechs Mandaten in den Wiesbadener Landtag einzog.Angesichts der Stimmverluste der CDU bei den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen kritisierte der Vorsitzende der Jungen Union, Philip Mißfelder, den Wahlkampf seiner Partei in beiden Bundesländern. «Es ist sicherlich so, dass gerade die Themen wie Generationengerechtigkeit und Bildungspolitik eine sehr große Rolle für viele junge Menschen spielen, und da müssen wir überlegen, ob wir auch im plakativen Wahlkampf die richtigen Antworten geben», sagte er im rbb-Inforadio. Das eine oder andere hätte im Wahlkampf «besser herausgestellt» werden können. (AP/dpa)