21. Jan 2008 10:08, ergänzt 28. Jan 2008 11:56
Im hessischen Wahlkampf ging es nicht nur um Jugendkriminalität. Die Parteien stritten auch über Schulpolitik, Mindestlöhne, Energiepolitik und den Ausbau des Frankfurter Flughafens.
Mindestlöhne: SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti setzte dagegen auf eine «neue Gerechtigkeitsdebatte» und die Forderung nach Mindestlöhnen. Dafür sammelten die Sozialdemokraten Unterschriften. Die CDU lehnt flächendeckende Mindestlöhne ab. Schulpolitik: In Hessen hat Unzufriedenheit mit der Lage an den Schulen schon mehrfach zu Regierungswechseln geführt. Auch diesmal stand Kultusministerin Karin Wolff (CDU) in der Kritik. Schüler, Eltern und Lehrer legten ihr Probleme bei der Verkürzung der Gymnasialzeit von neun auf acht Jahre zur Last. Die CDU will am dreigliedrigen Schulsystem festhalten. Dagegen strebt die SPD eine Gemeinschaftsschule an, die alle Schüler fördern soll.