Zur Frage der Kriminalität von Ausländern zitiert die Resolution einen Bericht für die Innenministerkonferenz. Demnach sind in der Polizeilichen Kriminalstatistik Angaben zu Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund in den Ländern entweder gar nicht oder nur in unterschiedlicher Form vorhanden. Zu der Frage, ob Jugendliche mit Migrationshintergrund häufiger als ihre Altersgenossen ohne einen solchen straffällig werden, äußert sich die Resolution nicht.Nachdem sie die Auffassung der Bundesregierung aus dem Jahr 2006 zitiert, wonach sich das geltende Jugendstrafrecht bewährt habe, heißt es in der Resolution, diese Meinung werde von der weit überwiegenden Mehrheit der Stimmen aus Fachverbänden, Praxis und Wissenschaft geteilt. Die Erklärung endet mit den Worten: «Die Wiesbadener Erklärung der CDU zur Jugendkriminalpolitik steht dazu in krassem Widerspruch.» (dpa)