Neben den Steuererhöhungen verlangen die Grünen den «Abbau von verfehlten Subventionierungen wie das Ehegattensplitting» sowie einen gerechteren und effektiveren Steuervollzug durch die Schaffung einer Bundesverwaltung. Zur Erläuterung ihrer Forderungen erklärten die Grünen: «Wir gehören nicht zu denjenigen, die nach mehr Bildung und sozialer Gerechtigkeit rufen, und die dann so tun, als könne man das mit Steuersenkungen finanzieren.» Bereits im November hatten sich die Grünen auf ihrem Nürnberger Parteitag für eine «bedarfsorientierte Grundsicherung» statt eines bedingungslosen Grundeinkommens entschieden. Union und FDP kritisierten damals die sozialpolitischen Forderungen der Grünen als unfinanzierbar. «Soziale Gerechtigkeit und Politik für Kinder» ist eines von fünf Schlüsselkapiteln in dem Grundsatzpapier für die Arbeit der Fraktion. Dabei wird dem Kampf gegen Kinderarmut Schwerpunktcharakter zugewiesen. (AP)