20. Dez 2007 14:14
Künftig soll auf den ersten Blick zu erkennen sein, für welches Alter Spiele freigegeben sind. Bayern bewertet den Regierungsbeschluss als «halbherzig».
Heute seien die Kennzeichen, die Altersgrenzen und somit Abgabeverbote deutlich machen sollen, «nur mit der Lupe zu lesen», monierte Familienministerin Ursula von der Leyen. Das bringe in der Praxis rein gar nichts. Darüber hinaus solle der Katalog schwer jugendgefährdender Medien erweitert werden. Dies sei ein klares Signal an Hersteller und Händler. «Der Gesetzgeber sagt sehr deutlich: Diese Trägermedien gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen», sagte von der Leyen. Der Entwurf ist Bestandteil eines Sofortprogramms, das von der Leyen und ihr nordrhein-westfälischer Kollege Armin Laschet im Februar gestartet hatten.